Kleine Steigeisen sind bei Winterwanderungen dringend zu
empfehlen. Sie ermöglichen einen sicheren Gang auf Schnee und Eis.
Ohne Grödel werden die Wege trotz festem Schuhwerk schnell zur
reinen Rutschpartie. Es bedarf oftmals keiner großen Steigung, damit
Grödel sehr vorteilhaft sind, weil oftmals auch auf ebenem Gelände
der Weg sehr häufig rutschig ist, beispielsweise wenn von der Seite
Wasser über den Weg fließt, der zu reinem Eis geworden ist.
Aber auch im Sommer sind Grödel sehr empfehlenswert z.B. bei Touren
über steile Wiesenhänge bei Regen. Diese Wiesenhänge sind genauso
rutschig, wie Eis.
Kraxe
Für längere Wege mit kleinen Kindern ist eine
Kraxe unbedingt zu empfehlen. Etwa ab dem achten Lebensmonat, sobald
die Kleinen eigenständig sitzen können, empfiehlt sich der Gebrauch
einer Kraxe. Eine solide Kraxe ermöglicht dem Kind ein entspanntes
Sitzen oder Schlafen.
Tages-Rucksack
Beim Rucksack ist darauf zu achten, für
welchen Zweck er verwendet werden soll. Ideal für leichte
Wanderungen bis zu sechs Stunden ist ein Tagesrucksack mit einem Inhalt von 25 bis
maximal 35 Liter. Dieser hat Platz für alles, was in diesem
Zeitraum benötigt wird. Ist der Rucksack zu groß, neigt man schnell
dazu, diesen aufzufüllen. Dann ist er aber unnötigerweise zu schwer.
Touren-Rucksack
Ein Tourenrucksack sollte einen Inhalt von
etwa 35 bis 50 Liter umfassen. Hier ist wie beim Tagesrucksack
darauf zu achten, dass er nicht zu groß ist, weil jeder freie Platz
mit meist unnützen Sachen aufgefüllt wird und damit zu schwer wird.
Beim Tourenrucksack kommt aber noch dazu, dass man
Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. bei einer Winterwanderung
Schneeschuhe oder bei Wanderung mit Kletterpartien ein Seil mitnimmt
und daher ist darauf zu achten, dass im Außenbereich des Rucksacks
genügend Schlaufen und Möglichkeiten bestehen, um solche
Ausrüstungsgegenstände zu befestigen.
Wander- stöcke
Wanderstöcke sind im alpinen Alltagsgebrauch kaum
mehr wegzudenken. Bei Nichtgebrauch kann man sie leicht
zusammenschieben und am Rucksack befestigen. Sie unterstützen den
Körper sowohl beim Bergaufgehen als auch beim Abstieg, wo sie bei
richtigem Einsatz, Fußgelenke, Knie, Hüften und die Wirbelsäule
entlasten. Bei schwierigen Stellen wie z.B. Bachüberquerungen helfen
sie die Balance zu halten.