Über historische Passübergänge und auf die schönsten Aussichtsgipfel im Berner Oberland

Teilnehmerzahl: 6 - 10 Personen (auch für Kids mit Erfahrung ab 12 Jahren geeignet!).

Voraussetzungen:
Gute Kondition für längere Aufstiege erforderlich! Abstiege teilweise mit Bergbahn-Hilfe möglich!>>>>


Kurzbeschreibung:
Herrliche Bergwanderungen vom idyllisch gelegenen Doldenhorn in Kandersteg auf markante Aussichtsgipfel wie Bunderspitz (2548m) und Gällihorn (2284m) und auch auf den höchsten Wandergipfel der Region, das Hockenhorn (3293m). Von hier und den historischen Passübergängen Hohtürl und Lötschenpass haben wir schönste Ausblicke auf all die bekannten 4000er-Gipfel drüben im Wallis. Abends Verwöhnprogramm in der Saunalandschaft und im Gourmetrestaurant.

Zum Gebiet: Das Berner Oberland ist weltbekannt. Hier wurde Alpinismusgeschichte geschrieben und das Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau ist eines der Wahrzeichen der Alpen schlechthin. Gewachsenes Bergbauern-Kulturland mit üppigen Almwiesen, urigen Holzstadeln und stattlichen Bauernhöfen, darüber die eisstrotzenden Drei- und Viertausender. Schweiz wie aus dem Bilderbuch. Kandersteg ist verkehrstechnisch sehr günstig zu erreichen. Die Wanderungen führen ohne lange Anfahrten auf einige der schönsten Aussichtsgipfel der Region (einschließlich des höchsten Berner Oberländer Wandergipfels, dem 3293 Meter hohen Hockenhorn) und über historisch bedeutsame Pass- und Handelsübergänge, immer vor der großartigen Kulisse vergletscherter Berge.



Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Kandersteg. Begrüßung um 18.00 Uhr im Waldhotel Doldenhorn, gegenseitiges Kennenlernen und Vorstellung des Wander- und Seminarprogramms.

2. Tag: Bunderspitz (2546 m) Vom Hotel aus geht’s los zu Fuß über die Bunderchrinde (2385 m) auf den Bunderspitz. Herrliche Ausblicke ins Tal und auf den wunderschön gelegenen Öschinensee unterhalb der stark vergletscherten Blümlisalphorngruppe direkt gegenüber. Abstieg zur Allmendalm, Käsereibesichtigung und Einkehr, mit der kleinen Bergbahn nach Kandersteg zurück.
Höhenmeter: Aufstieg 1370 m, Abstieg ca. 650 m, 5-6 Stunden Gehzeit.

3. Tag: Morgenberghorn (2248 m) Transfer nach Aeschiried (1015 m) in traumhafter Lage über dem Thunersee. Entlang eines ausichtsreichen Höhenrückens zur Hütte von Brunni und weiter zum Gipfel des Morgenberg-horns, einer der Aussichtskanzeln im Berner Oberland. Tiefblicke auf den Thuner- und den Brienzersee und das Alpenvorland, Ausblicke auf Eiger, Mönch und Jungfrau aus nächster Nähe, vielfältige Einblicke. Direkter Abstieg zum Berggasthof im verschwiegenen Suldtal.
Höhenmeter: Aufstieg 1240 m, Abstieg 1170 m, 5 Stunden Gehzeit.

4. Tag: Passübergang ‘Hohtürli’ (2778 m) Busfahrt auf schmaler steiler Straße ins einsame Kiental. Von der Griesalp (1407 m) über Almwiesen, dann steil zum alten Passübergang des Hohtürli und der nahegelegenen Blüm-lisalphornhütte direkt am wilden Gletscherbruch gelegen. Stärkung im gastfreundlichen Haus vor dem Abstieg ins Kandertal. Über eine mächtige Seitenmoräne oberhalb des Gletschers zum geschützten Naturdenkmal Öschinensee und zu Kaffee und Kuchen am Ufercafe. Mit dem nostalgischen Sessellift nach Kandersteg hinunter.
Höhenmeter: Aufstieg 1430 m, Abstieg 1240 m, 6-7 Stunden Gehzeit.

5. Tag: Lötschenpass (2690 m) Start zur großen zweitägigen Abschlusstour direkt beim Hotel. Extra mitzunehmen ist nur ein Hüttenschlafsack, Wechselwäsche und viel gute Laune. Vorbei an rauschenden Wassern ins wildromantische Gasterntal, einem kaum bekannten ursprünglichen Kleinod des Berner Oberlandes. Vom Weiler Selden, der einst von Walsern aus dem Süden besiedelt wurde, geht es steil bergan, durch blühende Bergwiesen und kurz über den hier harmlosen Gletscher hinauf zum Lötschenpass. Hier steht eine kleine urige Bergsteigerunterkunft in großartiger Lage. Ein romantischer Hüttenabend ist garantiert.
Aufstieg 1520 m, 6 Stunden Gehzeit.

6. Tag: Hockenhorn (3293 m) Nach dem Frühstück Start zum großen Finale. In zwei Stunden auf gutem Pfad - häufig an kapitalen Steinböcken vorbei - und über einige Felsstufen zum Gipfel des Hockenhorns, dem höchsten Wandergipfel des Berner Oberlandes mit einer zweifellos überragenden Rundumschau auf Walliser und Berner Alpen bis ganz im Westen zum Mont-Blanc-Gebiet. Langer Abstieg auf dem schon von den Römern genutzten Passweg ins verträumte Lötschental, bereits im Kanton Wallis gelegen, ein Stück auf dem bekannten Höhenweg zur Bergstation Lauchernalp. Mit Bergbahn, Bus und Eisenbahn nach Kandersteg zurück. Stilvolles Abendessen im gemütlichen Ruedihus, ein würdiger Abschluss einer großartigen Wanderwoche.
Höhenmeter: Aufstieg 600 m, Abstieg 1200 m, 6-7 Stunden Gehzeit.

7. Tag: Noch ein letztes gemeinsames Frühstück, Verabschiedung und Heimreise.

Hinweis: Bei entsprechendem Interesse können die Wanderungen auch im Spätwinter und Frühjahr in etwas kürzeren Touren mit Schneeschuhen durchgeführt werden. Eine Übernachtung oben in den Bergen wäre dann auf der Lämmerenhütte oder im Berghotel Schwarenbach möglich. Klettertechnische Voraussetzungen sind für die Sommerwanderungen und die Schneeschuhtouren nicht erforderlich. Sinnvoll erscheinen eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie eine solide Grundkondition. Schneeschuhe und Verschüttetensuch-geräte können bei Bedarf ausgeliehen werden.

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Sonntag, 05.02.2012