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Mit Schneeschuhen auf die schönsten Aussichtsgipfel im Schweizer Jura 1. Woche (von Brugg nach Moutier/5 Wandertage):Teilnehmerzahl: 6 – 10 Personen
Voraussetzungen: Für die Wanderungen ist eine normale Kondition für 4-6stündige Wanderungen und Aufstiege zwischen 600 und 900 Höhenmetern ausreichend. Für die Schneeschuhtouren genügt ebenfalls eine normale Wanderkondition, Kenntnisse im Schnee-schuhgehen sind sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig. Zu beachten ist der etwas schwerere Rucksack auf der kleinen ‚Durchquerung’ über den Weissenstein am 4.und 5. Tag der Woche. Alpintechnische Kenntnisse und Fertigkeiten sind nicht notwendig, gelegentlich ist eventl. etwas Trittsicherheit erwünscht, ausgesetztere Passagen können meistens aber auch umgangen werden.
Kurzbeschreibung: Der Schweizer Jura ist ganz anders als der Schwarzwald. Während im Südlichen Schwarzwald Urgesteins-Gneise das typische Landschaftsbild und auch die Landwirtschaft prägen, haben wir es im Jura mit grauen jurassischen Kalken zu tun. Dieses Gestein bildet in exponierten Lagen markante Felsköpfe und Wandabbrüche (die sog. ‚Fluen’) aus, ist stark wasserdurchlässig und verwittert deswegen leicht. Verwitterungshorizonte auf Kalk sind sehr sauer und deshalb für die Landwirtschaft nicht sehr intensiv nutzbar, dafür sind die Hochflächen bekannt für ihre üppigen Matten mit einer bunten vielfältigen Blumenpracht. Die Landschaften des Jura sind deshalb auch nicht so dicht besiedelt, sondern werden vielmehr durch extensive Weidewirtschaft genutzt.
Im Bereich der Solothurner Jura (auch Ketten-Jura genannt) treffen wir langgestreckte in West-Ost-Richtung verlaufende schmale Gebirgsketten an, die immer wieder von Norden nach Süden von Durchbruchstälern, den sog. Klusen zerschnitten sind. Am oberen Ende einer der größten und bekanntesten dieser Klusen liegt das kleine Städtchen Balsthal sehr hübsch zwischen der ersten und der zweiten Jura-Kette nördlich der Kantons-Hauptstadt Solothurn. Der Ort hat einen netten historischen Kern und ist geprägt von zwei mittelalterlichen Burganlagen. Hier geht es noch richtig schweizerisch gemütlich zu. Das Hotel und Landgasthaus ‚zum Kreuz’ mit dem alten Kornhaus ist das erste Haus am Platz und bekannt für seine ganz hervorragende Küche.
Zu den Wanderungen bzw. Schneeschuhtouren können wir direkt von der Haustüre aus starten oder haben nur ganz kurze Anfahrten. Dann geht es auf bequemen Almwegen und gut markierten Wanderpfaden hinauf auf die aussichtsreichen Höhenzüge mit ihren freien Hochflächen - bunte Blumenwiesen, einzelne Bauernhöfe, weidende Kühe und markante Einzelbäume im Sommer, fast skandinavische Weite, Einsamkeit und Ruhe im Winter, sowie bei Inversionslage ein atem-beraubender Blick auf die Viertausender des Berner Oberlandes direkt gegenüber. Schöner sind die Ausblicke in den Vorgebirgen Nepals und Indiens auf die großen Berge des Himalayas auch nicht. Eine Aktivwoche weitab vom Klischee einer außeralpinen Mittelgebirgswanderung!
Reiseverlauf: 1.Tag: individuelle Anreise zum Hotel ‚Kreuz’ im Ortskern von Balsthal nördlich von Solothurn,
Abholung am Bahnhof in Lörrach auf Anfrage möglich, Treffen im Hotel um 19.00 Uhr.
2.Tag: Rundtour vom Hotel aus auf die Roggenflue (992m); 720 Hm, ca. 5 Std.
oder mit Schneeschuhen auf die Hohe Winde (1204m); 700 Hm, ca. 5 Std.
3.Tag: Von Waldenburg oder Wangen Rundtour auf die Belchenflue (1098m); 800 Hm, 5Std.
4.Tag: Vom Hotel aus über die Almwirtschaft Schwägimatt und den Gipfel der Röti (1398m)
zum traditionsreichen Kurhaus auf dem Weissenstein oberhalb von Solothurn in Traumaussichtslage gegenüber der gesamten Alpenkette, Übernachtung im Hotel – bekannt für seine herrlichem Sonnenunter- und Sonnenaufgänge; ca. 900 Hm, 6-7 Std.
5.Tag: Üppiges ‚Panoramafrühstück’, dann Abstieg nach Welschenrohr und Kammwanderung
über den Sunnenberg mit vielen Almwirtschaften zurück nach Balsthal,
800 Hm, 6 Std.
6.Tag: Vom kleinen Straßenpass mit uriger Almwirtschaft ‚Binzberg’ zum Abschluss
Rundtour
über die Hasenmatt (1445m), dem höchsten Gipfel des Solothurner Jura;
900 Hm, 5 Std.
7.Tag: individuelle Heimreise oder Transfer zum Bahnhof.
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Sonntag, 05.02.2012
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