Die schönsten Herbstwanderungen im Chiantigebiet

Teilnehmerzahl: 6 - 10 Personen.

Voraussetzungen:
Kondition für 3-5stündige Wanderungen auf guten Forstwegen und Pfaden bei Aufstiegen zwischen 300 und 600 Höhenmetern. Alpintechnische Kenntnisse und Fertigkeiten sind nicht notwendig. Gelegentlich kann es im Frühjahr etwas schwülwarm und gewittrig sein. Technik:*, Kondition:*, Kultur:***


Kurzbeschreibung:
Die Toskana im Herzen Italiens ist eine der vielfältigsten Natur- und Kulturlandschaften Europas. Schon zu Zeiten der Römer als fruchtbares Hinterland genutzt – die Region war als Kornkammer, Weinberg und durch die warmen Thermalquellen weitum bekannt – ist sie heute bei Kunstliebhabern, Gourmets sowie bei ruhe- und sonnesuchenden Naturfreunden aus aller Welt beliebt.

Das Programm: Gerade die Kombination aus leichten Wanderungen und interessanten kulturellen Informationen und Besichtigungen, verbunden mit der Unterbringung in stilvollem toskanischem Ambiente und der typischen italienischen Vollwertküche fasziniert immer mehr Mitteleuropäer. So wollen wir die vielfältigen Landschaftsformen des Chianti-Gebietes mit dem steten Wechsel an Weinbergen, Eichenwäldchen und mittelalterlichen Dörfern, im blühenden Frühjahr und glasklaren Herbst, wenn die Weinlese in vollem Gange ist und im Tal vielleicht schon die Nebelbänke liegen, aktiv uns erwandern. Abschließen werden wir die schönen harmonischen Wanderungen immer in einem hübschen Städtchen der Region, Kleinoden wie Radda, Greve, Castellina oder Monteriggioni. Natürlich können fakultativ als ganz- oder halbtägiger Ausflug auch die historisch bedeutenden und weltbekannten Städte Florenz und Siena, San Gimignano oder Volterra besucht werden.



Reiseverlauf:

1. Tag: Individuelle Anreise und Begrüßung
Individuelle Anreise durch den Gotthard-Tunnel oder über den Brenner-Pass in die Po-Ebene und weiter über Bologna und Florenz zum Weingut La Mandria. Begrüßung durch den Reiseleiter, gemeinsames Abendessen und Vorstellung des Wanderprogamms.

2. Tag: Rundwanderung vom Haus aus über das Örtchen Vertine
Start nach reichhaltigem Frühstück zu einer mehrstündigen Wanderung vom Weingut aus durch die typische Landschaft des Chianti. Am Ortsrand von Gaiole mit der romanischen Kapelle aus dem 10. Jh. vorbei zum befestigten Dörfchen Vertine. Mittagsrast in einem Straßencafe an der Piazza des reizvollen Städtchens Radda und über die Nachbarweingüter zur Mandria zurück. Abendessen auswärts in einem hervorragendem Restaurant in San Sano. Hm 560 im Auf- und Abstieg, Gehzeit 4 ½ - 5 Std.

3. Tag: Rund um San Gimignano, dem „Manhattan“ der Toskana
Eine Stunde Fahrt zum bekannten Städtchen San Gimignano, wegen seiner bedeutenden Geschlechtertürme Weltkulturerbe der UNESCO. Rundwanderung durch die fruchtbaren Kulturen und vorbei an herrschaftlichen Gehöften, immer mit Blick auf die beherrschenden Türme der Stadt. Anschließend dann informativer Stadtrundgang mit einem Eis auf der Piazza. Hm 480 im Auf- und Abstieg, Gehzeit 3½ - 4 Std.

4. Tag: Durch die Weinberge der Grafen Riccasoli
Das Castello di Brolio gehört den Grafen von Riccasoli. Sie besitzen die größten Ländereien im Chiantigebiet und produzieren jedes Jahr viele Millionen Liter Wein. Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt werden wir heute nicht nur das Schloss besichtigen, sondern auch eine schöne einsame Rundtour durch die mit Reben bestandene Kulturlandschaft unternehmen, vorbei am hübschen Örtchen San Felice mit seinem luxuriösen Hotel, auf romantischen Wegen zwei kleine Tälchen querend und so ganz nebenbei auch Einiges über die Herstellung des edlen Reben-Saftes erfahren. Vor dem Abendessen dann noch Führung durch den eindrucksvollen Weinkeller der Mandria mit vielen detailreichen Infos von unseren Wirtsleuten Isabel Schilling und Salvatore Napolitano. Hm 400 im Auf- und Abstieg, Gehzeit 4 Std.

5. Tag: Rund um Monteriggioni, fakultative Besichtigung von Siena
Das kleine Festungsstädtchen Monteriggioni ca. 20 Km nördlich von Siena im Tal des Flusses Elsa gelegen, sollte die Stadt nach Norden hin gegen den Erzfeind Florenz absichern. Es hat heute noch sehr viel Flair und kann auf einer netten Wanderung durch Weinberge, ausge-dehnten Wald und die fruchtbare Flussniederung umrundet werden. Am frühen Nachmittag Abschluss im Ort auf der Piazza, bis zum Abendessen dann frei zur eigenen Verfügung. Von hier aus ist der Besuch Sienas gut möglich, oder man nimmt sich gleich den ganzen Tag Zeit für eine individuelle Besichtigung einer der schönsten Städte Italiens. Rückfahrt zur Unterkunft dann eventuell über die großartige Landschaft der Crete Senese, die mit ihren weiten Hügelketten und den Zypressensilhouetten unser Bild von der Toskana geprägt hat. Hm 450 im Auf- und Abstieg, Gehzeit 3 ½ - 4 Std.

6. Tag: Von Greve über Panzano nach Castellina im Chianti
Wir wollen noch einmal durch das wunderschöne Chianti-Gebiet wandern und beginnen unsere Tour auf dem trapezförmigen Hauptplatz des kleinen Städtchens Greve. Die Wanderung führt durch Eichenwäldchen und die fruchtbare Kulturlandschaft immer hügelauf- und hügelabwärts, vorbei an einzelnen Weingütern und Gehöften. Mittagsrast im alten Städtchen Panzano, Wanderung auf alternativen Pfaden nach Greve zurück. Oder mit entsprechender Motivation und einem vorhandenen Begleitbus bis zum hübschen Ort Castellina, das bereits von den Etruskern besiedelt wurde. Max. 800 Hm im Aufstieg , 500 im Abstieg, Gehzeit 6 Std.

7. Tag: Überraschungs-Abschluss-Tour oder fakultative Besichtigung von Florenz oder Volterra
Zum Abschluss der schönen Tage im Chianti-Gebiet wollen wir noch einmal eine ganz gemütliche Wanderung ohne große Fahrerei in der Nähe unseres Weingutes unternehmen und die Woche in einem hübschen Städtchen bei einem Cappuccino und einem Gelato Revue passieren lassen, damit die Seele von den vielen Eindrücken etwas ausbaumeln kann! Wem das nicht genügt, kann natürlich auch gerne auf eigene Faust zum Kulturtrip und/oder Shoppen nach Florenz oder Volterra fahren. Am Abend treffen wir uns dann alle wieder an der großen Tafel zum gemeinsamen Abendessen und zum Austauschen des Erlebten. Hm zwischen 400 und 600, Gehzeit 3-5 Std., je nach Lust und Laune!

8. Tag: Heimfahrt
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück individuelle Heimfahrt. Mitfahrmöglichkeit voraussichtlich nach Brixen in Südtirol.

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Sonntag, 05.02.2012