Folgende Beispiele zeigen,
welche Lerninhalte für das Outdoor-Training geeignet sind:
Steifheit des Denkens: Wer
körperlich steif ist, denkt auch so. Das Outdoor-Training weicht
körperliche Bewegungen und damit Denkstrukturen auf.
Annahme der Hilfe von Kollegen:
Andere um Hilfe zu bitten, wird als eigene Schwäche interpretiert.
Im Outdoor-Training sind bestimmte Aufgaben ohne die Hilfen anderer
nicht lösbar.
Sklavische Ankettung an Andere:
Dem gegenüber haften manche Leute zu sehr an seinen Kollegen an, da
sie sich ohne deren Unterstützung als hilflos ansehen. Im
Outdoor-Training müssen bestimmte Aufgaben alleine bewältigt
werden.
Vertrauen in Andere: Der
häufig gebrauchte Spruch "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist
besser" zeigt, wie weit verbreitet das Misstrauen ist. Das
richtige Gefühl für Vertrauen und Misstrauen zu entwickeln wird im
Outdoor-Training ausgebildet.
Schwäche zeigen ist Stärke:
Die richtige Einschätzung, wo man stark und wo man schwach ist,
wird durch das Outdoor-Training geübt. Ein starker Manager kann und
sollte sich auch einmal schwach zeigen können.
Auch der Andere ist stark: Man
schätzt sich oftmals als stark und den Anderen als schwach ein,
weswegen wenig delegiert wird. Im Outdoor-Training erfährt man,
dass auch der Andere stark und man selbst schwach ist. Dies fördert
die Bereitschaft zur dezentralen Organisation.
Die Stärken und Schwächen von
Frauen und Männer sind unterschiedlich verteilt: die Erkenntnis
dieser Situation ändert der geschlechtsspezifischen Maßstab im
Umgang mit dem anderen Geschlecht.