Das Team trifft sich am
vorgegebenen Ausgangsort einer Berggruppe. Die Leiter des Trainings sind lediglich
Moderator und Berater. Akteure sind die Teilnehmer selbst. Der Gipfel ist daher nicht
vorgegeben, er wird vom Team ausgesucht. Ziel ist, gemeinsam und sicher einen Gipfel zu
erreichen. Zu den einzelnen möglichen Gipfeln führen verschiedene Wege mit
verschiedenen Anforderungen an Ausdauer, Trittsicherheit, Orientierung und Ausrüstung.
Die Teammitglieder haben verschiedene Stärken (z.B. gute Kondition, Führungsstärke,
Orientierung) und Schwächen (z.B. geringe Trittsicherheit, Übergewicht).
Das Team analysiert seine Möglichkeiten, erforscht die möglichen Risiken und deren
Begegnung. Hieraus legt es das ohne Risiko maximal erreichbare Ziel und den
einzuschlagenden Weg fest.
Das Team führt sich selbständig zum gewählten Ziel und überprüft ständig die
Richtigkeit des Vorgehens. Es nimmt notfalls Änderungen vor, bis hin zur Entscheidung,
das gesetzte Ziel nicht mehr zu verfolgen und die Tour abzubrechen.
Der Gipfel ist gleichbedeutend einem unternehmerischen Ziel, z.B. die Erreichung eines
bestimmten Gewinns, eines bestimmten Marktanteils oder eines bestimmten Images beim
Kunden. Schwächen und Stärken der Teammitglieder und die vorhandene Ausrüstung sind
gleichbedeutend den gleichen Voraussetzungen im Unternehmen (z.B. Fachkenntnisse,
Verhandlungsgeschick, Maschinen). Der einzuschlagende Weg entspricht der Marktstrategie im
Unternehmen. Veränderte Rahmenbedingungen bei der Durchführung der Bergtour, z.B.
Eintritt schlechten Wetters, sind gleichbedeutend der Veränderung der Rahmenbedingungen
im Markt. Dadurch kommt es häufig zu Zielkonflikten.