Beispiel


Teambildung, Unternehmenskultur  -  Beispiel

Das Team trifft sich am vorgegebenen Ausgangsort einer Berggruppe. Die Leiter des Trainings sind lediglich Moderator und Berater. Akteure sind die Teilnehmer selbst. Der Gipfel ist daher nicht vorgegeben, er wird vom Team ausgesucht. Ziel ist, gemeinsam und sicher einen Gipfel zu erreichen.

Zu den einzelnen möglichen Gipfeln führen verschiedene Wege mit verschiedenen Anforderungen an Ausdauer, Trittsicherheit, Orientierung und Ausrüstung. Die Teammitglieder haben verschiedene Stärken (z.B. gute Kondition, Führungsstärke, Orientierung) und Schwächen (z.B. geringe Trittsicherheit, Übergewicht).

Das Team analysiert seine Möglichkeiten, erforscht die möglichen Risiken und deren Begegnung. Hieraus legt es das ohne Risiko maximal erreichbare Ziel und den einzuschlagenden Weg fest.

Das Team führt sich selbständig zum gewählten Ziel und überprüft ständig die Richtigkeit des Vorgehens. Es nimmt notfalls Änderungen vor, bis hin zur Entscheidung, das gesetzte Ziel nicht mehr zu verfolgen und die Tour abzubrechen.

Der Gipfel ist gleichbedeutend einem unternehmerischen Ziel, z.B. die Erreichung eines bestimmten Gewinns, eines bestimmten Marktanteils oder eines bestimmten Images beim Kunden. Schwächen und Stärken der Teammitglieder und die vorhandene Ausrüstung sind gleichbedeutend den gleichen Voraussetzungen im Unternehmen (z.B. Fachkenntnisse, Verhandlungsgeschick, Maschinen). Der einzuschlagende Weg entspricht der Marktstrategie im Unternehmen. Veränderte Rahmenbedingungen bei der Durchführung der Bergtour, z.B. Eintritt schlechten Wetters, sind gleichbedeutend der Veränderung der Rahmenbedingungen im Markt. Dadurch kommt es häufig zu Zielkonflikten.

 

 


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Dienstag, 22.05.2012







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